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Tatort Dreiländereck
Freie Fahrt für Einbrecher, Grenzen für Ermittler - RTL Télé Lëtzebuerg
16-04-2017


Am Ostersonntag, 16. April, zeigt RTL um 19 Uhr den Film "Tatort Dreiländereck", eine Produktioun des Saarländischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem CNA.

Gut organisierte internationale Einbrecherbanden nutzen die Vorteile eines offenen Europas ohne Grenzen. Für die Ermittler hingegen gilt diese Freiheit nicht. Sie müssen sich mit zahlreichen Einschränkungen und umständlichen Formalitäten herumplagen. Auch die Frage, wer Einbrecher wie weit und wie lange im Nachbarland verfolgen darf, ist nicht europaweit geregelt und die sehr unterschiedlichen nationalen Rechtssysteme erschweren die grenzüberschreitende Arbeit zusätzlich. So können die Banden, die über diese Umstände bestens informiert sind, häufig ungehindert in ein anderes Land verschwinden - samt Diebesgut.

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(c) Saarländischer Rundfunk

Der Film "Tatort Dreiländereck - Freie Fahrt für Einbrecher, Grenzen für Ermittler" von Barbara Lindahl begleitet Polizeibeamten aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg bei ihrer täglichen Arbeit in der Grenzregion und spricht mit Opfern über ihre traumatischen Erfahrungen.

Eine Koproduktion des CNA mit dem Saarländischen Rundfunk.

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Um 18h30: Wiederholung von "Wiem gehéiert d'Musel", ebenfalls eine Koproduktion des SR mit dem CNA, in luxemburgischer Fassung.

Jedes Kind in der Region weiß, dass an der Mosel Luxemburg und Deutschland aneinandergrenzen. Östliche Flussseite Luxemburg, westliche Deutschland, die Grenze in der Mitte. So sieht das auf nahezu jeder Landkarte aus. Ganz normal. Ist aber falsch! Richtig ist: Zwei Grenzlinien, an jedem Ufer eine. Das deutsch-luxemburgische Kondominium ist knapp 130 Kilometer lang, beginnt bei Perl/Schengen und verläuft entlang der Mosel, der Sauer und der Our. Die Grenze zu Deutschland liegt für Luxemburg am deutschen Ufer, die Grenze zu Luxemburg für Deutschland am luxemburgischen Ufer.

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