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Presseheft

Vers le niveau supérieur

 

René Deltgen – Der sanfte Rebell  Presseinformation

 

GÖTZ GEORGE

LISELOTTE PULVER

NADJA TILLER

ARTUR BRAUNER

MICHAEL VERHOEVEN

KATHARINA BÖHM

CAMILLO FELGEN

JÜRGEN FLIMM

ELSI SCHERER

KATRIN DELTGEN

MILIA FÖGEN

PAUL LESCH

JEAN-PAUL RATHS

in

René Deltgen

 

Der sanfte Rebell

Ein Film von

MICHAEL WENK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Produktion des

CENTRE NATIONAL DE L’AUDIOVISUEL (CNA)

Grand-Duché de Luxembourg

 

5, route de Zoufftgen

L- 3598 DUDELANGE

Tél : (352) 52 24 24-1

E-mail : info@cna.etat.lu

Website: www.cna.lu

 

 

 

 


Credits  .................................................................... 3

Kurzinhalt  .............................................................5

Inhalt  .................................................................... 5

Spurensuche auf sensiblem Terrain  ......................7

Zur Person: Der Regisseur Michael Wenk  ................... 9

 

 

 

 

 

 


Credits

Kamera:        CARLO THIEL

MATL FINDEL

CHRISTOPH DEJA

CAROLINE SCHULER

Kameraassistent:      MATHIEU GILLIAND

Schnitt:        MISCH BERVARD

Bildtechnik:        PATRICK FEUERSTEIN

CELINE FERSING

Farbkorrektur:      RAINER STRUCK

BROADCASTING CENTER EUROPE

Fotoreproduktion:      NELLY LEFFLOT

MYRIAM KRAEMER

Technische Leitung:      STEPHANE CABOCHE

Tonmischung:      PHILIPPE MERGEN

Musik:          LINGO (ANDRE DZIEZUK)

Sprecher (Deutsche Fassung):  ROLF BECKER

Sprecher (Englische Fassung):  MIKE KNIGHT

CANDICE ALLEN

JULES WERNER

Englische Übersetzung:    JEAN-PIERRE THILGES

Mitarbeit Interviews:      JEAN-PAUL RATHS

Herstellungsleitung:      MICHAEL WENK

JOY HOFFMANN

Produzent:        JOY HOFFMANN

Buch und Regie:      MICHAEL WENK

Für freundliche Unterstützung danken wir:

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

Transit Film GmbH, München

Deutsches Filminstitut (DIF), Frankfurt am Main

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main

Bibliothèque Nationale, Luxembourg

KirchMedia GmbH & Co. KGaA, Unterföhring

CCC Filmkunst GmbH, Berlin

Deutsche Wochenschau GmbH, Hamburg

allstar MEDIA International GmbH, Düsseldorf

BMG/Universum Film GmbH & Co. KG, München

Rialto Film GmbH, Berlin

Sentana Filmproduktion GmbH, München

Studio Hamburg Fernseh Allianz (FA) GmbH

Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin

ZDF Enterprises GmbH, Mainz

Studio Babelsberg, Potsdam

Wiener Staatsoper

Hotel Ambassador, Zürich

Hotel Bayerischer Hof, München

Besonderer Dank an:

Friedemann Beyer

Gudrun Weiss

Hans Kohl

Dr. Matthias Deltgen

René Faber

Romain Geib

Ute Nicolai

Dr. Heribert und Ilonka Wenk

alle Interviewpartner

die CNA-Mitarbeiter

Viviane Thill, Paul Lesch, Jessica Schlungs und Michèle Olinger

Eine Produktion des

CENTRE NATIONAL DE L’AUDIOVISUEL, Grand-Duché de Luxembourg

© 2004

Länge:          60 Minuten

 

Format:        DigiBeta, PAL B/G, 4:3

Sprachfassung:      Deutsch (original); English

Ton:          Stereo

Drehzeit:        15.02.2002 – 05.06.2003

Drehorte:        Luxembourg (Esch-sur-Alzette), Berlin, München

und Umgebung, Köln, Wien und Zürich

Kameraequipment und AVID:  Centre national de l’audiovisuel (CNA)

Vertrieb:        Centre national de l’audiovisuel (CNA),

Dudelange/Luxembourg


Kurzinhalt

 

Er ist der bis heute berühmteste luxemburgische Schauspieler: René Deltgen (1909-1979). In deutschen Abenteuer-, Kriminal- und Zirkusfilmen der 30er und 40er Jahre wie K AUTSCHUK (1938) oder ZIRKUS RENZ (1943) wurde er ein populärer Star. Mit Bravour spielte er sein Image als Haudegen und Bösewicht aus. In seinem ab 1940 von deutschen Truppen besetzten Heimatland wurde der „Clark Gable der UFA“ allerdings damals zur persona non grata.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte er noch unvergessene darstellerische Leistungen in DER TIGER VON ESCHNAPUR (1958/59), NEUES VOM HEXER (1965) und als Alp-Öhi in der Fernsehserie HEIDI (1978). Seine Stimme verhalf der Hörspielreihe PAUL TEMPLE (1949-66) zu Kultstatus. Michael Wenks Film RENé DELTGEN – DER SANFTE REBELL erinnert an den so vielseitigen wie politisch umstrittenen Künstler.

 

 

Inhalt

Verwegene Abenteurer, wagemutige Artisten, wortkarge Kriminalbeamte und raubeinige Liebhaber zählen zu den Paraderollen des aus Luxemburg stammenden Schauspielers René Deltgen (1909-1979). Geboren in Esch-sur-Alzette, einst Zentrum der luxembur-gischen Stahlproduktion, bewirbt sich Deltgen 1927 bei der Schauspielschule der Vereinigten Stadttheater Köln. Er erhält dort ein Teilstipendium und avanciert nach zweijähriger Ausbildung zum Ensemblemitglied.

 

1935 beginnt seine insgesamt 60 Kinoproduktionen umfassende Filmkarriere: Die UFA engagiert ihn für die Rolle des idealistisch-hitzköpfigen Ritters Maillezais in DAS DCHEN JOHANNA (1935) und baut Deltgen als Nachwuchsstar auf. In vom amerikanischen Abenteuerfilm inspirierten Produktionen der UFA (KAUTSCHUK , 1938; KONGO- EXPRESS , 1939) agiert er als tollkühner Leinwandheld, macht sich außerdem als Protagonist von Zirkus- und Varietéfilmen (DIE 3 CODONAS , 1940; ZIRKUS RENZ , 1943) einen Namen.

 

Aufgrund seiner darstellerischen Qualitäten von den nationalsozialistischen Machthabern geschätzt, wird er im April 1939, zum „Staatsschauspieler“ ernannt. Während des Zweiten Weltkriegs wirkt Deltgen in einer Reihe von Propagandafilmen mit. Ganz im Sinne nationalsozialistischer Ideologie kommt ihm dabei entweder Vorbildfunktion zu – so in seiner Rolle als deutscher Soldat in FRONTTHEATER (1943) – oder der Negativpart des feindlichen Agenten (ACHTUNG! FEIND HöRT MIT! , 1940).

 

In politischer Hinsicht verhält sich Deltgen, nach wie vor luxemburgischer Staatsbürger, weitgehend abstinent. Als Luxemburg im Mai 1940 von deutschen Truppen annektiert und die Bevölkerung einer brachialen „Germanisierungspolitik“ unterworfen wird, gerät Deltgen jedoch politisch ins Zwielicht: 1940/41 erscheinen zwei von ihm (mit)verfasste und unterzeichnete pro-deutsche Aufrufe in der luxemburgischen Presse. Die Entsteh-ungsgeschichte beider Texte und der Anteil Deltgens daran liegen bis heute im Dunkeln. Beide Proklamationen tragen dem Schauspieler bei seinen Landsleuten jedoch den Vor-wurf des Landesverrats und der Kollaboration mit den deutschen Besatzern ein. 1945/46 kommt es deshalb in Luxemburg zu einem vielbeachteten Gerichtsverfahren: Deltgen wird zu zwei Jahren Gefängnis, 100.000 Francs Geldbusse und zum Verlust der luxem-burgischen Staatsangehörigkeit – die ihm 1952 rückerkannt wird – verurteilt.

 

In seinem Heimatland fortan persona non grata, setzt Deltgen seine Bühnen- und Filmkarriere im Nachkriegsdeutschland nahtlos fort. Er spielt die Rolle des General Harras in Carl Zuckmayers Theaterstück „Des Teufels General“, agiert im Film nun als vom Krieg entwurzelter Desperado (NACHTWACHE , 1949), politischer Fanatiker (DER LETZTE SOM-MER , 1954) oder intrigante Hofschranze (DER TIGER VON ESCHNAPUR , 1958/59). Beson-ders populär wird er im Krimifach: Als Protagonist der WDR-Hörspielreihe PAUL TEMPLE (1949-66, von Francis Durbridge) und als geheimnisvoller „Hexer“ in dem Kinofilm NEUES VOM HEXER (1965, nach Edgar Wallace).

 

Zuletzt gibt der einstige Haudegen des deutschen Films den abgehalfterten Patriarchen (SCHAU HEIMWäRTS, ENGEL , 1961), gesellschaftlichen Außenseiter (GEFUNDENES FRESSEN , 1976/77) und – als letzte Rolle – den Alp-Öhi in der Fernsehserie HEIDI (1978).

 

*****

 

Michael Wenks Film RENé DELTGEN – DER SANFTE REBELL - der Titel greift ein Statement von Liselotte Pulver zum Leinwand-Image des Schauspielers auf – erinnert an den so vielseitigen wie politisch umstrittenen Künstler.

 

Anhand zahlreicher Filmausschnitte, privater Film- und Fotodokumente aus dem Nachlass Deltgens werden Leben und Karriere des Schauspielers im Kontext luxemburgischer wie deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts dargestellt. Hinzu kommen Statements von Deltgens Schauspielerkollegen Anhand zahlreicher Filmausschnitte, privater Film- und Fotodokumente aus dem Nachlass Deltgens werden Leben und Karriere des Schauspielers im Kontext luxemburgischer wie deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts dargestellt. Hinzu kommen Statements von Deltgens Schauspielerkollegen Götz George, Liselotte Pulver, Nadja Tiller, Katha-rina Böhm, Elsi Scherer (zugleich Deltgens erste Ehefrau) und Milia Fögen. Ausser-dem erinnern sich: Der Filmproduzent Artur Brauner, die Regisseure Michael Verhoe-ven und Jürgen Flimm, der RTL-Moderator Camillo Felgen und Katrin Deltgen, die Tochter des Schauspielers. Der luxemburgische Historiker Paul Lesch gibt einen Über-blick über die Zeit der deutschen Besetzung Luxemburgs 1940-44 und analysiert die Vorgänge rund um den politischen Prozess gegen Deltgen. Jean-Paul Raths, Deltgen-Biograf und luxemburgischer Schauspieler, stellt die Theaterkarriere René Deltgens dar. Den deutschen Kommentar des Films spricht Schauspieler Rolf Becker.

 

R ENé DELTGEN – DER SANFTE REBELL ist ab Ende November 2004 als DVD im Handel erhältlich.

 

Die DVD beinhaltet die deutsche und die englische Version des Films (je 60 Min.).Hinzu kommen Bonustracks (ca. 35 Min.): Interviews u.a. mit den Schauspielern Heinz Schimmelpfennig und Oliver Grimm, Ausschnitte aus den Filmen FRüHLINGSLIED (1954), FRONTTHEATER (1942) und DAS GROSSE SPIEL (1941/42) sowie ein Ausschnitt aus dem Hörspiel PAUL TEMPLE UND DER FALL MARGO (WDR 1961/62, von Francis Durbridge).

 

 

 

 

Begleitend zum Film ist das Buch René Deltgen – Eine Schauspielerkarriere (Schüren Verlag, Marburg) im Handel erhältlich.


 

Spurensuche auf sensiblem Terrain

Nach einjähriger Vorarbeit hat das staatliche luxemburgische Centre national de l’audiovisuel (CNA) 2002 die Buchdokumentation René Deltgen – Eine Schauspieler-karriere vorgelegt. Auf 200 Seiten stellte das Autorenteam Uli Jung, Paul Lesch, Jean-Paul Raths und Michael Wenk Leben und Karriere des aus Esch-sur-Alzette stammenden Schauspielers dar. Grundlage für das Buch waren unter anderem private Fotos, Doku-mente und Amateurfilme aus Deltgens Nachlass, die dem CNA von der Familie Deltgen in großzügiger Weise zur Verfügung gestellt wurden.

 

Während der Arbeiten am Deltgen-Buch entstand die Idee einer TV-Dokumentation über diesen bis heute berühmtesten luxemburgischen Schauspieler. Sujet wie Nachlass erwie-sen sich als zu facettenreich, um allein in Buchform ausgewertet zu werden.

 

Dass eine film- und theaterhistorische Beschäftigung mit dem UFA-Star Deltgen erst ein Vierteljahrhundert nach dessen Tod einsetzt, hat mehrere Gründe. Zum einen zählte Deltgen, obgleich beim Publikum zeitweise äußerst populär und von der Kritik gefeiert, nie zu den Spitzenstars des deutschen Films. Heutzutage gehört er zu den bekanntesten Vergessenen der UFA-Zeit. Dies gilt für Deutschland und Luxemburg gleichermaßen.

 

 

 

Zum anderen stellt sich die Betrachtung René Deltgens aus luxemburgischer Sicht weit-aus problematischer dar als aus deutscher Perspektive: Die Erinnerung an den Überfall deutscher Truppen im Mai 1940, die Annexion des Landes und die bis September 1944 andauernde Gewaltherrschaft der deutschen Besatzer sind bis heute im kollektiven Ge-dächtnis Luxemburgs fest verwurzelt. Dass der Luxemburger Deltgen zur selben Zeit in Deutschland Film- und Theaterkarriere machte, vom NS-Regime sogar den offiziellen Ehrentitel „Staatsschauspieler“ verliehen bekam, war für viele seiner Landsleute ein Grund, auf Abstand zu dem „Escher Jong“ zu gehen. Die beiden Proklamationen Deltgens in der luxemburgischen Presse, die für einen Schulterschluss mit dem Deutschen Reich werben sollten, brachten den Schauspieler in seiner Heimat schließlich vollends in Misskredit. Mehr noch: René Deltgen galt in Luxemburg fortan als Kollaborateur und Landesverräter.

Die reservierte bis ablehnende Haltung vieler Luxemburger – speziell der älteren Ge-neration – erklärt sich aus den Folgen der deutschen Annexion für die damalige Bevöl-kerung: Einer aggressiv betriebenen „Germanisierungspolitik“, der Verhaftung und Er-schiessung von Widerständlern und schließlich der Zwangsrekrutierung junger Luxem-burger, die innerhalb der Wehrmacht zum Fronteinsatz herangezogen wurden.

 

"Wenn die TV-Dokumentation R ENé DELTGEN – DER SANFTE REBELL diese - in Deutschland bisher kaum bekannten – Vorgänge im Allgemeinen und Deltgens Rolle im Besonderen darstellt, so geschieht dies mit der gebotenen Objektivität. Ist über die Entstehung der von Deltgen (mit)verfassten und unterzeichneten Aufrufe doch ebenso wenig bekannt wie über persönliche Motive des Schauspielers. Die Dokumentation versteht sich hier als Versuch einer Rekonstruktion von Vorgängen aus der Distanz von 60 Jahren. Historische Filmaufnahmen von der Besetzung Luxemburgs verdeutlichen den zeitgeschichtlichen Hintergrund, vor dem sich 1945/46 der politische Prozess gegen Deltgen abspielte. Darüber hinaus hinterfragt die Dokumentation auch die Verantwortung eines Künstlers für sein Tun innerhalb eines totalitären Systems."

 

Weit über den politischen Aspekt des Themas hinaus versteht sich RENé DELTGEN – DER SANFTE REBELL als Erinnerung an den großen Film- und Theaterschauspieler. In sechs Jahrzehnten Film-, Bühnen-, Hörfunk- und Synchrontätigkeit machte sich Deltgen einen Namen als äußerst vielseitiger Künstler. Mit Rollen als couragierter, unkonventioneller Draufgänger etablierte er zudem einen Darstellertyp im frühen deutschen Tonfilm, des-sen natürliches Spiel, Wandlungsfähigkeit und Nonchalance noch heute überzeugen.

 

Michael Wenk


Zur Person: Der Regisseur Michael Wenk

 

 

Geboren 1971. Absolvent der Bayerischen Akademie für Fernsehen (Diplomstudiengang TV-Produktionsmanagement).

 

Volontariate bei Bernd Fischerauer (ZVolontariate bei Bernd Fischerauer (Z WEI ZUM VERLIEBEN , Sat 1, 1997) und Dieter Dorn (P RINZ FRIEDRICH VON HOMBURG , Münchner Kammerspiele/BR, 1997). Recherche für D AS WISPERN IM BERG DER DINGE (BR/WDR, 1997) von Dominik Graf und Michael Althen. Regieassistenz T ATORT – VIKTUALIENMARKT (BR, 1999) von Berthold Mittermayr.

1998-2000 Lektor für die Abteilung Musik und Fernsehspiel des Bayerischen Rundfunks sowie für KirchMedia. Drehbuchbearbeitung von Dieter Wedels D IE AFFäRE SEMMELING (ZDF/ORF, 2000).

 

Seit 1993 filmpublizistische Tätigkeit für Film-Dienst, epd Film, Filmwärts, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Neue Zürcher Zeitung. Mitarbeit an den Filmlexika CineGraph (u.a. Essays über Kurt Hoffmann und Hanns Lothar), Enzyklopädie des Kriminalfilms und En-zyklopädie des phantastischen Films. Texte für die Ausstellungskataloge Wir Wunderkin-der – 100 Jahre Film in Niedersachsen (Gesellschaft für Filmstudien, 1995) und Das Ufa-Plakat – Filmpremieren 1918-1943 (Stiftung Deutsche Kinemathek/Österreichische Natio-nalbibliothek, 1998). Mitarbeit an der Biografie Sabine Sinjen – Schauspielerin (Gustav Lübbe Verlag, 1995). Co-Autor von René Deltgen – Eine Schauspielerkarriere (Centre national de l’audiovisuel, 2002).

 

Autor und Regisseur der TV-Dokumentation R ENé DELTGEN – DER SANFTE REBELL (Centre national de l’audiovisuel, 2004).

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